Der Parthenon auf der Akropolis

Als ich in meinem letzten Sommerurlaub in Athen war, war ich vor allem von der Athener Akropolis beeindruckt. Dabei ist der Parthenon der wichtigste und älteste Tempel der griechischen Akropolis. Und auch der beeindruckendste, wie ich finde. Ich meine, wenn man bedenkt, dass dieses Bauwerk über 2 500 Jahre alt ist, bekommt man schon eine Gänsehaut, wenn man davor steht. Das ist eine unfassbar lange Zeit, in der so viel passiert ist und der Gebrauch des Parthenons sich auch immer wieder gewandelt hat. Gebaut wurde der Tempel ursprünglich zum Dank an die griechische Göttin Pallas Athena Parthenos, die, wie die Griechen glaubten, die Athener und Griechen aus dem Perserkrieg gerettet hat. Zwischenzeitlich wurde der Tempel dann als Schatzkammer des Attischen Seebundes genutzt. Im 6. Jahrhundert ist er dann zu einer Kirche umgewandelt worden, die der Jungfrau Maria geweiht war. Später bei den Osmanen wurde der größte Tempel der Akropolis natürlich zu einer Moschee umbenannt. Diese hat dann allerdings auch ein Munitionslager im Krieg gegen Venedig beherbergt. Im 17. Jahrhundert wurde dann dieses Munitionslager von einer Kugel getroffen, was eine riesen Explosion zur Folge hatte. Es ist echt unglaublich, wie unsorgfältig man mit so geschichtsträchtigen Bauwerken umgehen kann. Und jetzt sieht der Parthenon so aus, wie er aussieht, weil Anfang des 19. Jahrhunderts viele Teile der Dekoration des Parthenons von Griechenland nach London gebracht worden sind.

Also wenn ihr mal nach Athen fahrt und die Akropolis besichtigt, lohnt es sich in jedem Fall eine der – zugegeben – nicht ganz billigen Touren mitzumachen. Man erfährt unglaublich spannende Dinge über die Geschichte Griechenlands und Europas überhaupt.

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