Hornindalsvatn: Norwegen hat den tiefsten See

Der Binnensee Hornindalsvatn (Norwegen) hat nicht nur den am schwierigsten auszusprechenden Namen seit dem Vulkan Eyjafjallajökull auf Island, er ist auch Europas tiefster See. Eigentlich ist der Hornindalsvatn Norwegens Nordfjord zuzuordnen, dennoch spricht man von einem Binnensee, als dessen klarster Vertreter der Hornindalsvatn gilt, da keine Gletscherflüsse in den See münden. Gletscherähnlich sind dennoch die Temperaturen, weshalb in dem See eher gerudert und geangelt, denn gebadet wird. Gelegen ist er in der Provinz Sogn og Fjordane, die rund 100.000 Einwohner hat und in der nicht nur dieser tiefste See, sondern auch der Jostedalsbreen, der größte Festlandgletscher Europas, liegt. Um diesen zu schützen wurde 1991 auch der Jostedalsbreen-Nationalpark gegründet.

Generell ist Norwegens Landschaft unübertroffen, zahlreiche Reiseveranstalter bieten Rundreisen an, die auch an den genannten Naturspektakeln vorbeiführen und dabei auch den Charme norwegischer Städte einfangen. Eine Rundreise kann daher sehr spannend sein, ebenso schön ist es jedoch, selbst mit dem Auto eine Tour zu machen, dabei sollte man unbedingt Stadtführungen in Bergen, Alesund und Oslo einplanen. Ebenfalls sehr schön sind Schiffsfahrten auf den Geirangerfjord oder eine Fahrt mit dem Troll-Auto beim Briksdalsbreen.

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